
Sensibilisierung und gezielte Bildungsangebote können Lehrpersonen und Schüler*innen dabei unterstützen, sich mit ihren Genderkompetenzen, stereotypen Wahrnehmung von Berufs- und Rollenbildern, dem Erkunden eigener technischer und naturwissenschaftlicher Interessen sowie historischen Persönlichkeiten und heutigen Role Models auseinanderzusetzen. Die frühe Auseinandersetzung mit MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) unterstützt Schüler*innen dabei, ihre eigenen Stärken zu entdecken und eine selbstbestimmte Berufs- und/oder Studienwahl zu treffen.
Ziel der Projektes ist es, das Interesse für MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) bei Mädchen zu fördern und damit mittelfristig einen Beitrag zur Erhöhung des Frauenanteils in MINT-Berufen und Stu-dienrichtungen zu leisten.

Projektziele
- Entwicklung von Instrumenten für Lehrpersonen und Lernende zur kritischen Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen/Rollenbildern und den Naturwissenschaften
- Entwicklung einer praxisnahen Weiterbildung für Primarlehrpersonen des 2. Zyklus zum Auf- und Ausbau von Genderkompetenzen im NMG-Unterricht
- Erstellung interaktiver und vielperspektivischer Unterrichtsmaterialien für einen kompetenzorientierten NMG-Unterricht (in den Kompetenzbereichen NMG.1, NMG.3, NMG.5, NMG.6, NMG.7, NMG.10 und NMG.11)
- Gestaltung einer handlungsorientierten, kooperativen Lernwerkstatt zur Erkundung von MINT-Berufswelten und Rollenbildern für Schüler*innen der 3.-6. Klassen
- Zusammenarbeit mit Role Models, die Schüler*innen authentische, identitätsstiftende Einblicke in
MINT-Berufe ermöglichen
Projektrahmen
Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann unterstützt das Projekt der PH Luzern.
Das Projekt "Naturwissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen kennen lernen - Geschlechterrollen und Berufswelten erkunden" läuft über einen Zeitraum von drei Jahren (01.01.2025 bis 31.12.2027) und soll zu einer ausgeglicheneren Teilhabe von Frauen und Männern in MINT- Berufen führen.
Zur nachhaltigen Verbreitung der Projektergebnisse in der Deutschschweiz sind verschiedene Transfermassnahmen geplant, darunter eine institutionsübergreifende Kooperation mit dem Institut für Bildungswissenschaften (IBW) der Universität Basel und der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz.


Projektteam




Beirat

